Wir hatten schon drei Purpose-Sätze in der Schublade — keiner hielt einer Vertriebsfrage stand. Im Workshop von Mindsource Core wurde endlich sichtbar, wo unser Angebot und unsere Haltung auseinanderliefen. Die 90-Tage-Liste nutzen wir noch immer; nur der Follow-up-Termin hätte etwas früher kommen können.
Stimmen
Was nach dem Termin bleibt
Aussagen von Auftraggeberinnen und Auftraggebern zu konkreten Angeboten — inklusive der Stellen, an denen es noch hakte.
Vor dem Relaunch unserer Arbeitgeberkampagne ließ ich die Claims prüfen. Zwei Formulierungen flogen raus, eine wurde enger gefasst. Unangenehm ehrlich — und genau deshalb rechtzeitig.
Das Briefing hat uns geholfen, drei Trendartikel zu ignorieren und uns auf zwei Entwicklungen zu konzentrieren, die unsere Förderpartner wirklich betreffen. Kurz, ohne Show.
Unsere Website klang nach Großstadt-Agentur, unser Betrieb nach Werkstatt. Die Narrativ-Arbeit hat den Ton wieder zusammengeführt. Ein Claim ist noch in der internen Abstimmung — das ist okay, er soll sitzen.
Besonders hilfreich war die Vorbereitung anhand unserer alten Kampagnen. Wir kamen nicht mit leerem Blatt, sondern mit konkreten Reibungspunkten. Das Ergebnis ist ein Zwecksatz, den auch der Vertrieb zitieren kann.
Fallskizze: Zweck trifft Vertrieb
Eine Regionalmarke aus dem Lebensmittelbereich kam mit drei konkurrierenden Purpose-Formulierungen. Im Markenzweck-Workshop priorisierten wir die Linie, die sich an Lieferketten-Entscheidungen und nicht an Werbesprache festmachen ließ. Innerhalb von 90 Tagen wurden zwei Kampagnenmotive angepasst und ein Claim verworfen, der im Außendienst nicht erklärbar war.
Fallskizze: Audit vor dem Launch
Vor einer Arbeitgeberkampagne prüften wir CSR-nahe Sätze gegen vorhandene Belege. Zwei Aussagen flogen heraus; eine wurde auf den tatsächlich messbaren Beitrag eingegrenzt. Der Launch verschob sich um zehn Tage — die Korrektur unter öffentlichem Druck blieb aus.